Frieren Sie nachts? Mit diesen einfachen Tricks bleiben Sie schnell und dauerhaft warm
Sie liegen bereits unter der Bettdecke, doch Ihre Füße bleiben eiskalt und Sie finden einfach keine angenehme Wärme? Das liegt nicht immer an einer zu niedrigen Raumtemperatur. Oft sind es kleine Gewohnheiten oder ungeeignete Materialien, die verhindern, dass der Körper seine Wärme speichert. Mit ein paar einfachen Veränderungen können Sie nachts deutlich besser schlafen – und dabei sogar Heizkosten sparen.
Warum friert man nachts so schnell?
Während des Schlafs senkt der Körper seine Kerntemperatur leicht ab. Gleichzeitig wird die Durchblutung von Händen und Füßen reduziert, wodurch diese besonders schnell auskühlen.
Weitere Ursachen können sein:
- ungeeignete Bettwäsche,
- falsche Schlafkleidung,
- kalte Füße vor dem Zubettgehen,
- eine ungünstige Kombination aus Decken und Bettwäsche.
Viele Menschen ziehen mehrere Kleidungsschichten an, weil sie glauben, dadurch wärmer zu bleiben. Tatsächlich kann starkes Schwitzen den gegenteiligen Effekt haben: Feuchtigkeit kühlt den Körper aus und verstärkt das Kältegefühl.
Die besten Tricks, um schnell warm zu werden
Mit einigen einfachen Maßnahmen lässt sich die Körperwärme deutlich schneller aufbauen.
Besonders hilfreich sind:
- die Füße vor dem Schlafengehen mit einer Wärmflasche aufwärmen,
- warme, aber atmungsaktive Woll- oder Baumwollsocken tragen,
- glatte, synthetische Bettwäsche gegen weiche Baumwoll- oder Flanellbettwäsche austauschen,
- nur einen bequemen Schlafanzug tragen statt mehrerer enger Kleidungsschichten.
Warme Füße helfen dem gesamten Körper, schneller eine angenehme Temperatur zu erreichen.
Die richtige Reihenfolge der Bettdecken
Nicht nur die Anzahl der Decken ist entscheidend, sondern auch ihre Anordnung.
Ideal ist:
- zuerst eine leichtere Decke direkt am Körper,
- darüber eine dickere, wärmere Decke.
Zwischen den Schichten bildet sich ein Luftpolster, das die Wärme besonders gut speichert.
Die ideale Temperatur im Schlafzimmer
Ein dauerhaft eingeschalteter Heizkörper sorgt nicht unbedingt für besseren Schlaf.
Empfohlen wird eine Raumtemperatur zwischen 17 und 19 °C.
Zu warme Räume können die Schlafqualität verschlechtern und die Luft austrocknen.
Am besten wird das Schlafzimmer kurz vor dem Schlafengehen angenehm erwärmt. Anschließend kann die Heizung abgesenkt oder nachts ausgeschaltet werden.
Ein programmierbares Thermostat kann die Temperatur am frühen Morgen automatisch wieder leicht erhöhen.
Die Luftfeuchtigkeit nicht vergessen
Nicht nur die Temperatur spielt eine Rolle.
Ist die Raumluft zu trocken, fühlt sich der Raum oft kälter an als er tatsächlich ist.
Ein Luftbefeuchter oder einfach eine Schale mit Wasser auf der Heizung kann das Raumklima verbessern und das Wärmeempfinden angenehmer machen.
Weitere einfache Maßnahmen
Schon kleine Veränderungen können den Unterschied machen:
- Rollläden und Vorhänge nachts schließen,
- Fenster nur wenige Minuten stoßlüften,
- Zugluft an Fenstern und Türen vermeiden,
- dickere Vorhänge verwenden, um Wärmeverluste zu reduzieren.
Besser schlafen und gleichzeitig Energie sparen
Wer die richtige Bettwäsche wählt, den Körper vor dem Schlafengehen leicht aufwärmt und das Schlafzimmer sinnvoll beheizt, schläft nicht nur angenehmer, sondern senkt oft auch den Energieverbrauch. Häufig sind es gerade die kleinen Veränderungen im Alltag, die den größten Unterschied machen und für warme, erholsame Nächte sorgen.